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Lenormandkarten

Hellseherin Sarah: Lenormandkarten


Lenormandkarten: Foto: © Africa Studio / shutterstock / #311559197
Foto: Africa Studio / Shutterstock.com

Menschen waren auch früher auf der Suche nach Unterstützung, wenn es darum ging, die Herausforderungen des Lebens bestmöglich zu meistern. Sie erhofften sich Antworten oder Rat, wenn sie unsicher waren oder nicht wussten, wie es weitergehen soll. Schon immer waren Seher und Kartenleger wichtige Ansprechpartner, wenn es um das Schicksal oder die Zukunft ging.

So ist es durchaus nachvollziehbar, dass sich auch in der heutigen Zeit viele Menschen dem Kartenlegen hinwenden. Gilt sie doch als langjährige Tradition, die sich über die Jahrhunderte nicht nur bewährt, sondern auch gehalten hat. Eines der beliebtesten Decks sind die Lenormandkarten.

Rund um die Entstehung des Kartendecks

Diese Wahrsagekarten sind benannt nach Marie-Anne Adélaïde Lenormand, einer Wahrsagerin und Kartenlegerin aus Frankreich. Geboren und aufgewachsen ist sie in Alençon (Normandie). Schon während ihres Aufenthalts in der dortigen Klosterschule interessierte sie sich nicht nur für Literatur, Sprachen, Musik und Malerei, sondern auch für das Wahrsagen. Was irgendwann dazu führte, dass sie einen verweis von der Klosterschule erhielt.

Ein paar Jahre später entschied sie sich, nach Paris zu gehen. Wo sie irgendwann dann auch mit Madame Gilbert, einer Wahrsagerin, ein Bureau für Wahrsagerei gründete. Nach und nach hatte sie Kunden aus allen Gesellschaftsschichten und wurde immer bekannter. Im Jahr 1803 zog sie sich zurück und übte das Kartenlegen nur noch im Freundeskreis aus. Im Juni 1843 starb sie als reiche und angesehene Frau.

Es gibt ein großes Kartendeck Grand jeu de Mlle Lenormand und wurde etwa zwei Jahre nach ihrem Ableben auf den Markt gebracht. Das Deck mit 54 Karten war in einer Kollektion mit fünf Büchern erhältlich. Die Aufmachung wird auf den französischen Okkultisten und Tarot-Forscher Etteila und seine Tarotkarten zurückgeführt, da sie diese selbst genutzt hatte.

Das zweite Deck ist das Petit Lenormand mit 36 Karten, welches etwas sieben Jahre später veröffentlicht wurde. Es besticht durch die biedermeierliche Gestaltung und erweist sich damit als Produkt des frühen 19. Jahrhunderts. Des Weiteren gibt es eine Abbildung einer gängigen Spielkarte. Der Kern der Kartenaussage wird bei manchen Decks durch einen Vers statt einem Kartenbild dargestellt.

Vor allem im deutschsprachigen Raum erfreut sich das kleine Deck der Lenormand-Karten großer Beliebtheit beim Kartenlegen.

Lenormand-Karten und Legesysteme

Die 36 nummerierten Karten des kleinen Decks der Lenormandkarten bestechen durch eine klare Bildsprache und Symboliken des täglichen Lebens. Das Deck wird aus Personenkarten und Sachkarten gebildet. Einige Karten können beide Aspekte repräsentieren. Situationen lassen sich über die Sachkarten darstellen.

Auch bei diesem Deck von Wahrsagekarten gilt es die jeweilige Grundbedeutung der einzelnen Karten zu kennen. Bei der Auslegung von mehreren Lenormand-Karten geht es nicht nur um die Einzelbedeutung, sondern um das Zusammenspiel aller Karten. Sie können sich gegenseitig beeinflussen oder negieren, was sich im gesamten Kartenbild erkennen lässt.

Neben dem Ziehen einer Tages-, Wochen- oder Monatskarte gibt es noch weitere Legesysteme mit unterschiedlich vielen Karten. Sehr beliebt sind hier unter anderem das Entscheidungsspiel und die Dreierlegung. Aber auch das keltische Kreuz und die große Tafel kommen oft zum Einsatz. Welches das passende Muster ist, basiert auf dem Anliegen des Ratsuchenden.

Viele Kartenleger haben im Laufe der Zeit auch ihre eigenen Legesysteme entwickelt, die auf altbewährten basieren und sich auch in ihrer Deutung daran orientieren. Dank der verschiedenen Varianten lassen sich Energien genauso betrachten wie bestimmte Zeiträume und Tendenzen der Zukunft oder Konstellationen. Manchmal kann auch eine Kombination aus zwei Mustern sinnvoll sein.

Richtungsweisende Botschaften entdecken

Mit den Lenormandkarten können dank der verschiedenen Legesysteme alle wichtigen Themen des Lebens angesprochen werden. Sie können Licht ins Ungewisse bringen, Verborgendes offenbaren, aber auch Charaktereigenschaften und Einstellungen aufzeigen. Vor allem in schweren Zeiten oder Notsituation kann objektive Hilfestellung ein passender Schlüssel sein, um beim Ratsuchenden wichtige Türen zu öffnen.

Wie bei anderen Kartendecks gilt es auch bei den Lenormand-Karten die Aussagen nicht als feststehende Größe zu sehen. Die Kartenleger und deren Botschaften sind vielmehr Ratgeber in bestimmten Situationen, um den eigenen Blickwinkel zu erweitern oder neue Impulse zu erhalten.

Wahrsagekarten sind auch kein Wundermittel. Sie haben sich jedoch als dienlich erwiesen, um den passenden Schritt in unsere ganz persönliche Zukunft zu machen, wenn wir mal unsicher sind oder uns überfordert fühlen.



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