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Hellseherin Sarah: Lenormandkarten

Schon immer waren die Menschen auf der Suche nach Hilfestellung, um die Herausforderungen des Lebens bestmöglich meistern zu können. Sie erhofften sich Antworten oder Rat, wenn sie unsicher waren oder nicht wussten, wie es weitergehen soll. Schon immer waren Seher und Kartenleger wichtige Ansprechpartner, wenn es um das Schicksal oder die Zukunft ging. So ist es durchaus nachvollziehbar, dass sich auch in der heutigen Zeit viele Menschen dem Kartenlegen hinwenden. Gilt sie doch als langjährige Tradition, die sich über die Jahrhunderte nicht nur bewährt, sondern auch gehalten hat. Eine der beliebtesten Decks sind die Lenormandkarten.


Rund um die Entstehung des Kartendecks

Diese Wahrsagekarten wurden nach der französischen Kartenlegerin und Wahrsagerin Marie-Anne Adélaïde Lenormand benannt. Geboren und aufgewachsen ist sie in Alençon (Normandie). Schon während ihres Aufenthalts in der dortigen Klosterschule interessierte sie sich nicht nur für Literatur, Sprachen, Musik und Malerei, sondern auch für das Wahrsagen. Einen Verweis von der Klosterschule und ein paar Jahre später ging sie nach Paris und gründe einige Zeit darauf ein "Bureau für Wahrsagerei" gemeinsam mit der Wahrsagerin Madame Gilbert. Nach und nach hatte sie Kunden aus allen Gesellschaftsschichten und wurde immer bekannter. Im Jahr 1803 zog sie sich zurück und legte die Karten nur noch für Freunde. Im Juni 1843 starb sie als reiche und angesehene Frau.

Es gibt ein großes Kartendeck "Grand jeu de Mlle Lenormand" mit 54 Karten, welches etwa zwei Jahre nach ihrem Tod erschien. Dies war in einer Kollektion mit fünf Büchern erhältlich. Es wird vermutet, dass diese Lenormandkarten auf die Tarotkarten von Etteilla, einem französischen Okkultisten und Tarot-Forscher zurückgehen, dessen Karten sie selbst benutzt hatte.

Das zweite Deck ist das "Petit Lenormand" mit 36 Karten, welches etwas 7 Jahre später veröffentlicht wurde. Es besticht durch die biedermeierliche Gestaltung und erweist sich damit als Produkt des frühen 19. Jahrhunderts. Auch lässt sich die Abbildung einer üblichen Spielkarte finden. Bei einigen Ausgaben ersetzt ein Vers das Kartenbild, welches den Kern der Kartenaussage darstellen soll.

Vor allem im deutschsprachigen Raum erfreut sich das kleine Deck der Lenormand-Karten großer Beliebtheit beim Kartenlegen.


Lenormand-Karten und Legesysteme

Die 36 nummerierten Karten des kleinen Decks der Lenormandkarten bestechen durch eine klare Bildsprache und Symboliken des täglichen Lebens. Das Deck ist unterteilt in Personen- und Sachkarten, wobei einige auch beide Aspekte repräsentieren können. Zudem können mit Sachkarten auch Situationen dargestellt sein.

Auch bei diesem Deck von Wahrsagekarten gilt es die jeweilige Grundbedeutung der einzelnen Karten zu kennen. Werden mehrere Lenormand-Karten ausgelegt, gilt es das Bild im großen Ganzen zu betrachten, da sie sich gegenseitig beeinflussen oder negieren können.

Neben dem Ziehen einer Tages-, Wochen- oder Monatskarte können verschiedene Legesysteme mit unterschiedlich vielen Karten zum Einsatz kommen. Sehr beliebt sind hier unter anderem das Entscheidungsspiel, die Dreierlegung, das Keltische Kreuz oder die Große Tafel. Welches das passende Muster ist, hängt natürlich von dem Anliegen und Ziel des Ratsuchenden ab. Viele Kartenleger haben im Laufe der Zeit auch ihre eigenen Legesysteme entwickelt, die auf altbewährten basieren und sich auch in ihrer Deutung daran orientieren. Dank der verschiedenen Varianten lassen sich Energien genauso betrachten wie bestimmte Zeiträume oder Konstellationen. Manchmal kann auch eine Kombination aus zwei Mustern sinnvoll sein.


Richtungsweisende Botschaften entdecken

Mit den Lenormandkarten können dank der verschiedenen Legesysteme alle wichtigen Themen des Lebens angesprochen werden. Sie können Licht ins Ungewisse bringen, Verborgendes offenbaren, aber auch Charaktereigenschaften und Einstellungen aufzeigen. Vor allem in schweren Zeiten oder Notsituation kann objektive Hilfestellung ein passender Schlüssel sein, um beim Ratsuchenden wichtige Türen zu öffnen.

Wie bei anderen Kartendecks gilt es auch bei den Lenormand-Karten die Aussagen nicht als feststehende Größe zu sehen. Die Kartenleger und deren Botschaften sind vielmehr Ratgeber in bestimmten Situationen, um den eigenen Blickwinkel zu erweitern oder neue Impulse zu erhalten. Die Wahrsagekarten können uns weder unsere Entscheidungen noch unseren Weg abnehmen. Sie haben sich jedoch als dienlich erwiesen, um den passenden Schritt in unsere ganz persönliche Zukunft zu machen, wenn wir mal unsicher sind oder uns überfordert fühlen.


Hellseherin Sarah

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